Eigentlich gilt als frühester Umbruchtermin nach den Bestimmungen der EU-Agrarreform der 15. Februar eines Jahres. In klimatisch begünstigten Regionen ist dieser Termin jedoch für viele Landwirte zu spät. Deswegen dürfen die Landesregierungen Ausnahmen zulassen. Über eine entsprechende positive Entscheidung berichtet der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd. Danach dürfen Landwirte im Bundesland Zwischenfrüchte künftig bereits ab dem 15. Januar einarbeiten.

Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken teilte am Dienstag mit, dass eine entsprechende Landesverordnung erlassen werde. „Damit ermöglichen wir den Landwirten eine frühzeitige Aussaat auf Feldern, die erstmals im Rahmen des Greenings im vergangenen Jahr mit Zwischenfrüchten eingesät wurden“, erklärte Höfken. (az)
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