Frostschäden

Rheinland-Pfalz startet Hilfsprogramm

Rheinland-Pfalz hat den Weg für Landeshilfen für vom Frost geschädigte Obstbau-Betriebe frei gemacht. Das Landwirtchaftsministerium unterstützt die Anerkennung der Spätfröste des Frühjahrs als ein außergewöhnliches Elementarereignis. Die Betriebe können Hilfen des Landes beantragen, wenn sie sich in einer außergewöhnlichen Notlage befinden, die Schäden erheblich sind und nicht versicherbar waren. „Die Obsterzeuger in verschiedenen Landesteilen wurden von den Spätfrösten in diesem Jahr zweifellos hart getroffen. Bereits in den Jahren 2015 und 2016 haben Hagel und Trockenheit mit starken Hitzeperioden zu großen Belastungen geführt. Das Land möchte die Betriebe unterstützen“, sagte Minister Dr. Volker Wissing.

Die genaue Höhe der Schäden steht noch nicht fest, da die Ernte gerade erst begonnen hat. Für die Aufnahme der Schäden sind die Kreis- und Stadtverwaltungen zuständig, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion bewilligt die Finanzhilfen, die auf 10.000 € begrenzt ist. Bereits zuvor hatte die Landesregierung den Weg für Liquiditätshilfen für Obstbauern und Winzer freigemacht. Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet zinsverbilligte Darlehen an, die die wirtschaftliche Stabilität landwirtschaftlicher Unternehmen im Falle von Unwetter- oder Frostschäden stützen soll. (SB)
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