In Mexiko werden dem Agrarkonzern Monsanto Hindernisse in den Weg gelegt. Eine nationale Genehmigung zum Anbau von GV-Soja wurde jetzt in Yucatán von einem Distriktrichter aufgehoben.
Die vorausgehende Klage war von Maya-Gemeinden eingereicht worden, die ihren Lebensunterhalt zu einem großen Teil durch die Bienenzucht verdienen. Der Honig könne durch die GV-Pflanzen kontaminiert werden, so die Befürchtung.

Das Gericht verwarf die Argumentation von Monsanto und der beiden Ministerien, die Bienenzüchter müssten vollständige wissenschaftliche Beweise beibringen, dass die Genehmigungen die Honigproduktion negativ beeinflussten.

Bereits im März und April 2014 hatte ein Gericht im benachbarten Bundesstaat Campeche ähnlich entschieden. Ein Gerichtsurteil bezüglich GV-Mais aus dem vergangenen Jahr wurde jetzt in der Berufung bestätigt. (hed)
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