„Wir brauchen eine Exportoffensive, um Wachstum und Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum zu schaffen und zu sichern“, erklärte Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), auf der Präsidiumssitzung des europäischen Bauern- und Genossenschaftsverbandes Copa/Cogeca, Bei den internationalen Handelsabkommen müssten die Chancen und Interessen der Landwirte in den Mittelpunkt rücken. Auf Einladung des lettischen Bauernverbandes ‚Farmers Parliament‘ tagten die Präsidien des europäischen Bauernverbandes Copa und des europäischen Genossenschaftsverbandes Cogeca gestern und heute in Riga.

Die lettische Premierministerin Laimdota Straujuma, die mit dem Copa-Präsidium einen Meinungsaustausch führte, beklagte die negative Preisentwicklung für die besonders vom Russland-Embargo betroffene lettische Agrarbranche. Die Premierministerin aus Lettland regte eine intensive Unterstützung von Copa/Cogeca bei den Bemühungen um einen tragfähigen Abschluss im Rahmen des Freihandelsabkommes TTIP an, teilte der DBV weiter mit. (az)
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