DBV Präsident Rukwied freut sich auf den morgigen Besuch der Kanzlerin.
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DBV Präsident Rukwied freut sich auf den morgigen Besuch der Kanzlerin.
Mehr als 1000 Teilnehmer erwartet der Deutsche Bauernverband (DBV) zu dem am morgigen Mittwoch beginnenden, zweitätigen Bauerntag in Berlin. Als wichtigste Themen auf dem Kongress werden die Entwicklung der gemeinsamen EU-Agrarpolitik, eine nachhaltige Wirtschaftsweise, die Tierhaltung sowie der Klimawandel behandelt. Er freue sich als prominente Referenten die Bundeskanzlerin Angela Merkel, den EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger sowie den Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt begrüßen zu können, so DBV-Präsident Joachim Rukwied. Von ihnen allen erwartet er Impulse für konstruktive Diskussionen und ein klares Bekenntnis zu einer Landwirtschaft in der Mitte der Gesellschaft.

Landwirte sind zuerst Unternehmer

Stillstand sei für die Landwirtschaft noch nie eine Option gewesen. "Veränderungsbereitschaft und Weiterentwicklung sind Grundlage bäuerlich-unternehmerischen Selbstverständnisses", erklärte Rukwied heute in Berlin. Doch unabdingbar dafür sei ein klarer gesetzlicher Rahmen. Dies sei eine zentrale Botschaft des Bauerntages und Arbeitsauftrag an die Politik. In einer für Mittwoch angesetzten Gesprächsrunde von Politikern der im Bundestag vertretenen Parteien gelte es, deren Positionen zur Wirtschafts-, Agrar- und Verbraucherpolitik intensiv zu diskutieren und mit den Kernanliegen des DBV abzugleichen. (jst) 
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