Importverbot

Russland erweitert Embargo-Liste

Das berichtet der Nachrichtendienst AIZ und beruft sich dabei auf eine Ende vergangener Woche veröffentlichte Kabinettsverordnung. Das Importverbot wurde im Sommer 2014 verhängt als Antwort auf die westlichen Sanktionen, die infolge der Ukraine-Politik Moskaus festgelegt wurden. Das vorerst bis Ende 2018 verlängerte Embargo gilt inzwischen für den Handel mit den USA, der EU und der Ukraine sowie mit Kanada, Australien, Norwegen, Albanien, Montenegro, Island und Liechtenstein. Durch die Erweiterung der Verbotsliste sollen Lücken für die "grauen" Geschäfte mit nicht gestatteten Importwaren geschlossen werden, zitiert AIZ den Vizepremier Arkadij Dworkowitsch.

Der Exekutivdirektor der Nationalen Fleischassoziation, Sergej Juschin, stellte demnach seinerseits klar, die Neuregelung betreffe die Produkte, deren Bedarf die russischen Produzenten selbst decken könnten; außerdem solle die Veredelung von Rohstoffen tierischer Herkunft im Inland stimuliert werden. (mrs)
stats