Die russische Regierung will gegen die unbegründeten Preissteigerungen am Lebensmittelmarkt einschreiten. Das hat Ministerpräsident Dmitrij Medwedew bei einem Gespräch mit seinem Agrarminister Nikolai Fjodorow kürzlich deutlich gemacht, berichtet der AIZ Pressedienst, Wien.

Trotz einer umfangreichen Ernte 2014 habe die „Lebensmittelinflation" zuletzt deutlich zugenommen, konstatierte Medwedew, ohne jedoch konkrete Angaben darüber zu machen. Die Verteuerungen bekämen Einwohner größerer Städte deutlicher zu spüren. Einer der Gründe liege in einer starken Abschwächung des Rubels. Zugleich seien aber Faktoren wie spekulative Handelsmargen im Spiel.

Medwedew forderte das Agrarressort sowie den nationalen Antimonopoldienst und die Provinzgouverneure laut AIZ auf, die Preissituation an den Lebensmittelmärkten konsequent zu überwachen und Unregelmäßigkeiten zu bekämpfen. (az)
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