„Den Vorschlag einer auf zwei Jahre befristeten Wiederzulassung für Glyphosat sehe ich grundsätzlich positiv", sagte die Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl auf Anfrage von agrarzeitung.de Damit würde die Möglichkeit eröffnet, den Vorgang weiter zu erörtern und möglichst noch weitere Untersuchungen hinzuzuziehen. Gleichzeitig ergäbe sich die Möglichkeit, den langfristigen Ausstieg für die Landwirtschaft zu präzisieren. Eine Zustimmung der SPD zu dem Antrag auf Wiederzulassung bedürfe jedoch parteiinterner Abstimmung, so Hagl-Kehl.

Hendricks bleibt beim „Nein"

Unterdessen hatte das Bundesumweltministerium unter Leitung von Ministerin Barbara Hendricks erneut bekräftigt, dass eine Zustimmung seitens der SPD nicht in Betracht komme. "Es bleibt seitens der SPD-Minister in der Bundesregierung bei einem Nein, auch in Bezug auf kurze, vorübergehende Zulassungszeiten des Wirkstoffes Glyphosat" sagte Hendricks. (jst)
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