„Auch im Fall des Abschlusses eines Freihandelsabkommens mit den USA wird die Bundesregierung daran festhalten, dass keine Lebensmittel in die EU eingeführt werden dürfen, die mit in der EU nicht zugelassenen Stoffen behandelt wurden“, sagte Bleser bei einer Konferenz des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) heute in Berlin.

Auch in Zukunft seien Fleischimporte aus den USA nur aus solchen Betrieben zulässig, die den europäischen Vorschriften entsprächen. Die aktuelle Debatte über die drohende Einfuhr von Chlorhähnchen nach Europa nannte der Staatssekretär in diesem Zusammenhang eine „Scheindebatte“ und einen „Platzhalter für einen subtilen Antiamerikanismus“.

Bleser betonte in seiner Rede die Bedeutung der Vorsorge für einen erfolgreichen gesundheitlichen Verbraucherschutz, den er in Deutschland in guten Händen sieht: „Gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung und den Lebensmittelüberwachungsbehörden sind wir immer besser in der Lage, Gesundheitsgefahren, die von Lebensmitteln ausgehen können, frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen.“ (da)
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