Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) setzt sich für eine Vereinfachung des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) nach dem Jahr 2020 ein. Dazu hat das Land ein Entwurf erarbeitet und wirbt damit in Brüssel. Schmidt möchte, dass auch andere EU-Länder der Initiative mit dem Titel ‚ELER-RESET‘ zustimmen. Diese Initiative enthält neben der Analyse des Ist-Standes und der Benennung der Schwachstellen auch konkrete Handlungsvorschläge. Einige positive Rückmeldungen aus dem In- und Ausland hat Sachsen dazu schon bekommen.

In Brüssel seien bereits Vorschläge der sächsischen Initiative in die ersten Überlegungen der EU-Kommission für die nächste Förderperiode ab 2021 eingeflossen. Insbesondere das Ziel, den Regionen mehr Verantwortung zu übertragen was die Ausgestaltung der Programme und die ordnungsgemäße Umsetzung betrifft, kommt gut an.  „Ich bin mir sicher, dass wir für den ländlichen Raum eine Förderpolitik gestalten können, die nicht zu Frust führt, sondern wieder Lust auf Europa macht", sagte Schmidt. (da)
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