EU-Agrarexporte

Schaden durch Russland begrenzt


Nach jüngsten Statistiken der EU-Kommission wuchsen die Agrarausfuhren im Juli um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Zwischen August 2014 und Juli 2015 exportierte die EU-28 wertmäßig 6 Prozent mehr Lebensmittel als im Vorjahreszeitraum.

Die USA, und China bewährten sich auch zu Beginn des 2. Halbjahres 2015 als gute Abnehmer von Nahrungsmitteln aus der EU. Im Juli steigerten vor allem die Schweiz, Algerien, Südafrika, Saudi Arabien und Ägypten ihre Einfuhren aus der EU.

Boykott hinterlässt nur in einzelnen Sektoren Spuren

Das russische Einfuhrverbot hinterlasse nur ein einzelnen Sektoren Spuren, schlussfolgert die EU-Kommission. Vor allem Käse, Milchpulver, Obst und Gemüse seien betroffen. Hier gingen die weltweiten Exporte der EU um 14 bis 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Dafür konnten die Rindfleischausfuhren der EU trotz des Russlandembargos zwischen August 2014 und Juli 2015 um 23 Prozent gesteigert werden. (Mö)
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