Getreideernte

Schaukelsommer zerrt an den Nerven

Das Wetter zerrt an den Nerven der Landwirte. Regen unterbricht immer wieder den Drusch und für den Sommer zu niedrige Temperaturen verhindern, dass die Pflanzen anschließend zügig abtrocknen. Für die kommenden zehn Tage sehen die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes keine Änderung der Großwetterlage. Der „Schaukelsommer“ mit einem raschen Wechsel von Hoch- und Tiefdruckgebieten werde sich weiter fortsetzen, heißt es in Offenbach. In weiten Teilen Deutschlands werden auch heute Schauer und Gewitter erwartet. Am Samstag, Sonntag und Montag soll es dann weitgehend trocken bleiben, sodass der Getreidedrusch wieder aufgenommen werden kann. Auch die Temperaturen werden dann wieder auf sommerliche Werte ansteigen.

Landwirte sollten diese Tage nutzen, denn schon am Dienstag wird Deutschland wieder unter Tiefdruckeinfluss stehen und die Temperaturen sinken. Zum Ende der kommenden Woche könnte sich dann wieder die Sonne zeigen und es freundlicher werden. In diesem Takt wird es erst einmal weitergehen. Denn im Moment können sich in Deutschland weder die Hochdruck- noch die Tiefdruckgebiete dauerhaft halten. Für die Landwirte heißt das, eine völlig verregnete Ernte droht vorerst nicht, aber es ist auch kein wirklich stabiles Sommerwetter in Sicht. (SB)
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