Die Einigung auf eine weitere Förderung von Biogasanlagen sei ein großer Erfolg, so Schmidt. Denn auf die Bioenergie könne auch in Zukunft nicht verzichtet werden. Sie leiste mit einem Drittel im Mix der Erneuerbaren Energien einen wichtigen Beitrag für die deutsche Klimabilanz.

Darüber hinaus sei die Biomasse ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum. Er habe sich daher seit langem bei Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel für die Berücksichtigung der Biomasse im neuen EEG persönlich eingesetzt. Nunmehr bestehe Planungssicherheit für die Branche und konkrete Regelungen für die künftige Förderung von Biomasseanlagen würden im neuen EEG verankert, heißt es in der Stellungnahme. In dem jetzt vorliegenden Entwurf des EEG ist ein Ausschreibungsvolumen von je 150 Megawatt (MW) in den Jahren 2017 bis 2019 und je 200 MW in den Jahren 2020 bis 2022 geplant. (jst)
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