Zur Bewältigung dieser Herausforderungen bedürfe es flexibler und innovativer Lösungsansätze auf beiden Seiten, so Schmidt nach einem Treffen mit dem polnischen Landwirtschaftsminister Krzysztof Jurgiel am Dienstag in Berlin. Zur Schaffung und Erhaltung vitaler ländlicher Räume sollten nach Aussage von Schmidt die Möglichkeiten des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung ländlicher Räume (ELER) besser genutzt werden.

Einigkeit bei Bürokratieabbau

Von Polen als einem der Hauptempfänger der ELER-Mittel seien wertvolle Erfahrungen aus der bisherigen Umsetzung dieser Programme zu erwarten, so Schmidt. Einig seien sich beide Länder ebenfalls in dem Bestreben, die Bürokratie im Agrarbereich zu vereinfachen.

Für ein mit Frankreich vereinbartes Treffen als Mitglied des "Weimarer Dreiecks" werde nun Jurgiel als neuer Gesprächspartner eingeladen. Das Weimarer Dreieck ist ein seit 1991 bestehendes loses Gesprächsformat der Länder Frankreich, Deutschland und Polen. Darin werden Fragen zur vertiefenden europäischen Integration zwischen den bevölkerungsstarken Ländern beraten. (jst) 
stats