Schmidt widerspricht TTIP-Gegnern, die eine Bedrohung der bäuerlichen Landwirtschaft befürchten, wenn es zum Handelsabkommen zwischen der EU und den USA kommt. „Wir brauchen Sachlichkeit und Transparenz in dieser Debatte, statt Vorurteile und Legenden.", sagte der CSU-Politiker in einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten zum geplanten Freihandelsabkommen TTIP.

Schmidt stellte stattdessen in dem Interview die Chance eines Abkommens in den Vordergrund. „Eine Wirtschaftszone mit 800 Millionen Verbrauchern, die ein Drittel der weltweiten Handelsströme erfasst, ist eine unwiederbringliche Chance", sagte der Minister. Schmidt rief die Verhandlungspartner zu einer Kommunikation auf, die auf Information und Transparenz ziele. Damit solle „den Verschwörungstheorien, den Mythen und Vorurteilen die Basis entzogen werden", so der Minister. (az)
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