Neue Liquiditätshilfen für die Milch- und Schweinefleischerzeuger fordert der Minister. Diese könnten aus den nationalen Haushalten kommen oder aus dem EU-Agrarbudget. Um den finanziellen Spielraum der EU-Mitgliedstaaten für nationale Subventionen zu erhöhen, sollte die „De Minimis-Regel" für staatliche Agrarbeihilfen angehoben werden. Jedenfalls sollte das Geld direkt beim Erzeuger ankommen und keine Umwege nehmen, erklärte Schmidt. Einer Angebotssteuerung, wie von Frankreich gefordert, erteilte der deutsche Minister eine Absage. „Eine Rückkehr zu Zeiten der Staatengläubigkeit werde es nicht geben", stellte Schmidt klar. Um die Preise anzuheben, müsste sich das Verhältnis der EU zu Russland entspannen und das Embargo Schritt für Schritt gelockert werden. Außerdem müssten im Export neue Möglichkeiten erschlossen werden. (Mö)  
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