EU-Agrarministerrat

Schmidt kritisiert GAP-Reform


Die geplante Vereinfachung der GAP sollte für den Landwirt spürbar werden, betonte Schmidt in Brüssel. Dazu reche es nicht aus, dass die EU-Kommission sich über die Definition einer Hecke Gedanken mache. Auch weitergehende Regeln im sogenannten Basisrecht müssten auf den Prüfstand. Auch über Reformen des Greenings will Schmidt mit seinen Kollegen aus den anderen EU-Mitgliedstaaten diskutieren. Ihm seien die Gewichtungsfaktoren für die unterschiedlichen Verwendungen der ökologischen Vorrangfläche undurchsichtig. Den Gewichtungsfaktoren der EU-Kommission fehle es an wissenschaftlichen Begründungen. Die Verwaltung müsse zudem zu viel Aufwand mit der Prüfung von „aktiven Landwirten" betreiben, ohne dass daraus ein Nutzen erwachse. Das Basisrecht der Reform müsse überarbeitet werden, um sich jetzt schon auf 2020 vorzubereiten. In diesem Jahr stehen die Auseinandersetzungen um die langfristige Verteilung des EU-Haushalts an. (Mö)
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