Das obige Beispiel zeigt die Kernelemente: 

  • Die Region, aus der das Produkt stammt, muss eindeutig und nachprüfbar benannt werden.
  • Der Verarbeitungsort und die Kontrollstelle müssen genannt werden.
  • Die Hauptzutat und alle wertgebenden Zutaten müssen aus der Region stammen.
Eineinhalb Jahre nach der Einführung des Regionalfensters habe sich dieses einheitliche Label „am Markt etabliert“, sagte der Minister in Berlin. Bislang seien rund 2.400 Produkte, darunter 400 Bioprodukte, mit dem Label ausgezeichnet. Schmidt geht davon aus, dass sich die Zahl in einem überschaubaren Zeitraum auf 5.000 erhöht.

Regionale Produkte tragen nach Auffassung des Ministers einem zunehmenden Verbrauchertrend Rechnung. Dem komme man mit einer „überprüfbaren Regionalität“ entgegen. Kernelemente des Regionalfensters seien Verlässlichkeit und Transparenz.

Schmidt legt Wert darauf, dass diese Kennzeichnung freiwillig ist. Eine verpflichtende Kennzeichnung wäre nach nationalem oder europäischem Recht nicht möglich. Ob und inwieweit das steigende Interesse an der regionalen Herkunft von Lebensmitteln mit der Nachfrage nach Ökoprodukten korrespondiert, will der Minister in einer Studie untersuchen lassen. (az)
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