Milchkrise

Schmidt setzt Länder unter Druck


Von einem Paket in Höhe von 100 Mio. € sei die Rede, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, heute in Berlin. Dies habe ihm gegenüber Bundesagrarminister Schmidt während eines längeren Gesprächs geäußert, so Rukwied auf der Ernte-Pressekonferenz. Schmidt sei bereit, davon einen Anteil in Höhe von 60 Mio. € zu übernehmen. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass die Bundesländer sich ihrerseits mit 40 Mio. € an dem Paket beteiligen. Daher appelliere er als DBV-Präsident dringend an die Länder, hierfür möglichst rasch Gespräche aufzunehmen und sich auf geeignete Maßnahmen zu einigen. Aus den Mitteln könnten beispielsweise zusätzliche Liquiditätshilfen für die Landwirtschaft bereitgestellt werden. Er sehe nun die Länder in der dringenden Pflicht, ihren Beitrag zu der anhaltenden Krise in der Landwirtschaft zu leisten, so der DBV-Präsident. (jst)
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