Es sei wichtig nach dem Ende der wirtschaftlichen Sanktionen gegen den Iran den politischen Dialog voranzutreiben, wird Schmidt in einer Mitteilung des Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) zitiert. Am 9. und 10. April hielt sich der Minister in Begleitung hochrangiger Vertreter aus dem Agrarsektor zu politischen Gesprächen im Iran auf. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit könne als Friedensdividende wirken und den Reformflügel im Land stärken, so Schmidt.

Zur besseren Koordinierung der künftigen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Land- und Ernährungswirtschaft könne künftig ein ständiger Repräsentant der deutschen Agrarwirtschaft im Iran positive Impulse setzen. Daran gebe auf Seiten der deutschen Agrarwirtschaft ein großes Interesse, heißt es in der Mitteilung. Wenn die großen Verbände der deutschen Agrarwirtschaft ihren Beitrag dazu leisten, sei das BMEL bereit, in einer Co-Finanzierung bis zur Hälfte der Kosten für eine solche Position zu übernehmen, stellt Schmidt in Aussicht. (jst)
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