Afrikanische Schweinepest

Schmidt will Wildschweinen an den Kragen

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt setzt bei der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit. In Prag beriet sich Schmidt heute mit seinem tschechischen Amtskollegen Marian Jurečka. Die Minister waren sich einig, dass „eine signifikante Ausdünnung der Wildschweinpopulation“ in dem Seuchengebiet von entscheidender Bedeutung ist, um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern.

Aber auch in der sogenannten Pufferzone sei eine massive Reduktion der Population erforderlich. Alle dort erlegten Schweine müssten auf Afrikanische Schweinepest untersucht werden, um so zu dokumentieren, dass die Seuche sich nicht weiter verbreitet. Die Erfahrungen aus Tschechien sollen in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe an die Experten in Deutschland weitergegeben werden. Das strikte Vorgehen in Tschechien sei möglicherweise eine Blaupause für den Fall, dass diese Tierseuche auch in Deutschland bei Wildschweinen festgestellt wird, so Schmidt. (SB)
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