Milchstrukturgespräch

Schmidt zieht positives Fazit

Eine Modernisierung der Lieferbeziehungen sei notwendig, so Schmidt in seiner Beurteilung des am Montag im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) stattgefundenen erneuten Milchstrukturgesprächs. In einem erweiterten Kreis von insgesamt zehn Teilnehmern  hätten die Diskussion über den Sachstandsbericht des Bundeskartellamtes sowie der Stand der Strukturreformen im Milchmarkt gestanden, heißt es in der Mitteilung.

Positiv stimme ihn, dass die Unternehmen und Verbände zur Diskussion über Reformen am Milchmarkt bereit seien, betonte Schmidt. Allerdings müssten Tempo und Umfang der Reformbereitschaft zunehmen, fordert er. Ziel bleibe vor einer nächsten Krise am Milchmarkt zu anpassungsfähigen Strukturen zu kommen. Da das Preisrisiko in der Wertschöpfungskette nach seiner Ansicht nicht allein bei den Milcherzeugern liegen dürfe, bleibe für ihn die Modernisierung der Lieferbeziehungen auch weiterhin das zentrale Thema.

Den Sachstandsbericht des Bundeskartellamts betrachte er als gute Grundlage, um mit Erzeugern, Molkereien und dem Handel über notwendige Anpassungen zu beraten und zu einem fairen Interessensausgleich zu gelangen. Daher werde der Dialog mit der Wirtschaft fortgesetzt werden. Für den Sommer sei geplant, die Beteiligten der Wertschöpfungskette zu einem zweiten Milchgipfel in das BMEL einzuladen. (jst)
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