Österreich

Schnelles Handeln gefragt


Auf Initiative des österreichischen Agrarministers Andrä Rupprechter und Finanzministers, Hans Jörg Schelling, wurde heute im Ministerrat vereinbart, dass der Katastrophenfonds für Frostschäden geöffnet wird. Dazu ist eine Anpassung des Katastrophenfondsgesetzes notwendig, die demnächst erfolgen wird.
"Manche Betriebe müssen den Totalausfall der Ernte verkraften. Deshalb mussten wir schnell handeln. Hilfestellung für die geschädigten bäuerlichen Betriebe ist ein Gebot der Stunde", sagte Rupprechter.
Eine Expertengruppe mit Vertretern aus Finanz- und Landwirtschaftsministerium, Bundesländern, Interessensvertretern und Hagelversicherung, soll die Regelungen für die Entschädigungen ausarbeiten.

Sondersitzung der Landesagrarreferenten

Um eine rasche Umsetzung der Hilfsmaßnahmen zu ermöglichen, fand in dieser Woche eine Sondersitzung der Landesagrarreferenten statt. Das Maßnahmenpaket - Unterstützung aus dem Katastrophenfonds, Stundung von AIK-Krediten und Investitionsschwerpunkt - wurde von den Agrarreferenten einstimmig abgesegnet. (da)
stats