Kabinettsbeschluss

Schulprogramm neu aufgelegt


Der Gesetzentwurf löst das bisherige Schulobstgesetz und die "Schulmilch-Durchführungsverordnung" ab und regelt ein einheitliches Schulprogramms durch die Länder. Weiterhin enthält er einen Verteilungsschlüssel, der die Verteilung der EU-Finanzmittel auf die Bundesländer festlegt.

„Die Zusammenführung des bisherigen EU-Schulobst- und -gemüseprogramms mit dem EU-Schulmilchprogramm zum neuen EU-Schulprogramm ist ein großer Erfolg. Damit kann es noch besser gelingen, Kindern diese gesunden Lebensmittel schmackhaft zu machen und sie für eine ausgewogene Ernährung zu sensibilisieren", so Bundesernährungsminister Christian Schmidt.

Kindern landwirtschaftliche Erzeugnisse nahe bringen

Ergänzt werde das Programm durch begleitende pädagogische Maßnahmen. Ziel sei es, Kindern die Landwirtschaft und die große Palette landwirtschaftlicher Erzeugnisse näherzubringen und über damit zusammenhängende Fragen wie gesunde Ernährungsgewohnheiten, die Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung, lokale Nahrungsmittelketten oder ökologische Landwirtschaft aufzuklären. "Dies entspricht auch meiner Forderung, die Ernährungsbildung stärker in den Stundenplänen zu verankern. Mit dem Schulprogrammgesetz fördern wir darüber hinaus den Verzehr von Obst, Gemüse und Milch“, so Schmidt weiter. (mrs)
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