EU-Agrarministerrat

Schweinehaltung in der Diskussion


Deutschland, Dänemark, Schweden und die Niederlande haben im Rat ein gemeinsames Papier zu Missständen in der Schweinhaltung vorgelegt. Darin kritisieren die Länder unter anderem die Kastration von Ferkeln ohne Betäubung oder das Kürzen von Schwänzen. Es wird mehr Platz für die Tiere gefordert, um das gegenseitige Abbeißen der Schwänze zu vermeiden.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) forderte die EU-Kommission auf, Vorschläge zum besseren Tierschutz im Schweinestall vorzulegen.

Andere EU-Mitgliedstaaten reagierten eher skeptisch. Frankreich, Portugal, Spanien und Irland legen den Akzent eher auf die bessere Einhaltung der bestehenden Gesetzgebung, um etwas für das Wohl der Schweine im Stall zu unternehmen. Der zuständige EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis fehlte. Er war krank. (Mö)
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