Erstmals registriert das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr einen Flächenrückgang im ökologischen Landbau. Zum Stichtag 31. August 2014 waren es rund 5.000 ha weniger als im Vorjahr. Als einen Grund hat das Agrarministerium in Schwerin die Verunsicherung wegen der geplanten Revision der EU-Öko-Verordnung analysiert. Hier gebe es eine deutliche Verunsicherung der Landwirte. Hinzu kommen die niedrigen Erzeugerpreise.

Um den Rückgang zu stoppen, will das Land für die Antragstellung zum 15. Mai 2015 bei der ohnehin geplanten Anhebung der Ökoförderung noch einiges drauflegen. Neueinsteiger sollen statt wie bisher 150 gleich 260 €/ha erhalten. Für Beibehalter ist ein Anstieg von bisher 150 auf 200 €/ha geplant. Der hohe Satz für Neueinsteiger werde dabei in den ersten beiden Jahren der Umstellung gewährt, verspricht das Ministerium.

Außerdem macht sich das Bundesland nach Aussage des Ministeriums dafür stark, dass es in der neuen Förderperiode über die Förderung der ökologischen Wirtschaftsweise hinaus Kombinationsmöglichkeiten zu anderen Agrarumweltprogrammen geben wird. (db)
stats