Photovoltaik-Ausschreibung

Solarstrom wird immer billiger


Die Bundesnetzagentur hat bekannt gegeben, dass der Zuschlagswert der zweiten Ausschreibungsrunde von Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf 8,49 ct/kWh zurückgegangen ist. „Schon in der ersten Ausschreibungsrunde haben wir relativ niedrige Preise gesehen. Das Preisniveau der zweiten Runde liegt noch darunter", kommentierte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur das Ergebnis. Die Reaktion der Bieter auf den hohen Wettbewerbsdruck in der ersten Ausschreibungsrunde habe zu durchgehend niedrigeren Gebotswerten geführt. In der ersten Ausschreibungsrunde wurden Zuschläge im Pay-as-bid-Verfahren für die von den Investoren eingereichten Gebote erteilt. Der niedrigste Gebotswert betrug 8,48 ct/kWh, während der höchste erfolgreiche Gebotswert bei 9,43 ct/kWh lag. Im Durchschnitt betrug die Förderhöhe aller erfolgreichen Gebote 9,17 ct/kWh.

Die Ermittlung des Zuschlagswertes erfolgte in der zweiten Ausschreibungsrunde im Einheitspreisverfahren (uniform pricing). Der Gebotswert des letzten bezuschlagten Gebots ist der Zuschlagswert aller anderen erfolgreichen Gebote. Mit der Bekanntgabe des Zuschlagswertes sei die zweite Ausschreibungsrunde für Freiflächenanlagen erfolgreich beendet. Da für eine ausreichende Gebotsmenge Zweitsicherheiten gestellt wurden, werde kein Nachrückverfahren durchgeführt. Der Gebotstermin für die nächste Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen ist der 1. Dezember 2015. (SB)
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