EEG-Umlage

Solarvergütung folgt geringerem Zubau


Rechnung mit Unbekannten
Die Einspeisevergütung für Solarstrom wird monatlich angepasst. Fest steht die konstante Absenkung der Vergütungssätze um jeweils 1 Prozent, wenn sich der Zubau innerhalb eines Korridors von 2.500 bis 3.500 MW pro Jahr bewegt. Wird diese Spanne überschritten, sinkt die Vergütung um mehr als 1 Prozent. Bei einer Unterschreitung würde in geringerem Ausmaß gekürzt. (db)
Die Bundesnetzagentur hat jetzt für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) die aktuellen Vergütungssätze nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bekannt gegeben. Danach sinken sie vom 1. Februar 2014 bis zum 1. April 2014 jeweils zum Monatsersten um 1 Prozent. Eine darüber hinausgehende Absenkung sei nicht erforderlich, teilt die Bundesnetzagentur mit. Denn der Zubau neuer Kapazitäten ist unterhalb des gesetzlich festgelegten Zubaukorridors geblieben.

Für die Berechnung der Degression bilden die vergangenen zwölf Monate die Datengrundlage. Im Rahmen der aktuellen Absenkung der Vergütungssätze sind dies die Zubauzahlen der Monate Januar 2013 bis Dezember 2013. Ein Vergleich des Zubaus im Jahr 2013 (3.300 MW) mit dem Zubau im Jahr 2012 (7.600 MW) ergibt eine Abnahme um ungefähr 57 Prozent. Diesen Rückgang führt die Bundesnetzagentur darauf zurück, dass sehr zubaustarke Monate, wie die nach Inkrafttreten der EEG-Novelle im Jahr 2012, nun nicht mehr in die Bemessungsgrundlage einfließen. (db)
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