Auf ihrer jüngsten Vertreterversammlung hat die SVLFG eine Resolution verabschiedet, in der der Erhalt von Bundesmitteln in Höhe von 200 Mio. € bis 2017 zur Senkung der Beiträge in der landwirtschaftlichen Unfallversicherung gefordert werden. Dies teilt der Deutsche Bauernverband (DBV) mit.
 
Die Vertreterversammlung äußerte ihre „große Sorge“ über die vielerorts gestiegenen Beiträge in der landwirtschaftlichen Unfallversicherung. Auch in den nächsten Jahren sollen die Bundesmittel jährlich um 25 Mio. € gekürzt werden. Bis 2014 soll der Zuschuss auf 100 Mio. € sinken.
 
„Eine stabile und verlässliche Finanzierung ist die Voraussetzung für eine Akzeptanz des von Politik, Berufsstand und Ehrenamt beschlossenen und umgesetzten Bundesträgers. Dabei spielen die jährlich vom Bund zur Verfügung gestellten Bundesmittel zur Beitragsstabilisierung in der landwirtschaftlichen Unfallversicherung eine wichtige Rolle", heißt es in der Resolution wörtlich.

Die Bundesmittel für die Sozialversicherung waren in dem neuen Agraretat des Bundesagrarministeriums (BMELV) gekürzt worden. Bereits im Februar war eine Aufstockung der Beiträge vom BMELV abgelehnt worden. Als wesentlichen Grund nannte es die Reduzierung von Bundesmitteln. (az)
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