Das Ministerium begründete die Entscheidung mit der der anhaltenden Dynamik der Seuchenentwicklung in der Wildpopulation. Landesweit wurden die Kreise und kreisfreien Städte gebeten, eine generelle Aufstallpflicht anzuordnen. Sie gilt für konventionelle und Biobetriebe sowie für private Halter von Hausgeflügel. Betroffen sind Legehennen, Masthühner, Puten, Enten, Gänse oder sonstiges Geflügel. In Einzelfällen können die Kreise und kreisfreien Städte nach § 13 Absatz 3 der Geflügelpestverordnung Ausnahmegenehmigungen von der Aufstallpflicht erteilen.


In einem Putenbetrieb im Kreis Soest mussten am Wochenende mehr als 21.000 Tiere getötet werden. In den Ställen wurde das hochansteckende Vogelgrippevirus H5N8 entdeckt. (az)

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