Leguminosen

Startschuss für Lupinenforschung

Anbau von Lupinen ist förderwürdig
-- , Foto: H.D.Volz / pixelio.de
Anbau von Lupinen ist förderwürdig

Der Bund steckt ab sofort 1,5 Mio. € in die Förderung des Anbaus von Lupinen. Damit wird nach der Sojabohne für die nächste Körnerleguminose ein Forschungsnetzwerk geknüpft. Das Demonstrationsnetzwerk Lupine ist Bestandteil der Eiweißstrategie des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL), erklärt Staatssekretär Dr. Robert Kloos, bei der Fachtagung Leguminosen heute in Bonn. Mit praxisnaher Forschung will das BMEL in Kooperation mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) den Anbau von Körnerleguminosen wieder attraktiver machen.

In fünf Bundesländern sind 50 ökologische und konventionelle Betriebe am Ausbau eines Demonstrationsnetzwerkes beteiligt, indem Kompetenzen ausgetauscht werden sollen. 30 Betriebe dienen der Datenerfassung: Am Ende soll eine Aussage zur Ökosystemleistung der Lupine stehen. 20 Betriebe sind Leuchtturmbetriebe: Sie sollen die effizienteste Anbaumethode demonstrieren.

Ein Lupinenforum dient zusätzlich als Plattform zum Informationsaustausch für interessierte Landwirte, die nicht aktiv am Projekt teilnehmen. Das BMEL will gemeinsam mit dem BLE die Leguminose als „Kraftwerk der Natur“ zurück in die deutsche Landwirtschaft holen und damit auf den Speiseplan von Tier und Mensch. Das Projekt endet im Dezember 2017. (has)
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