Agrarexport

Stelldichein der Diplomaten


Wirtschaftsvertreter und Politiker konnten diese Woche in Berlin ihre Beziehungen im Agrarexport spielen lassen. Der Einladung der Exportförderorganisation German Export Association for Food and Agriproducts (Gefa) zum „Diplomatischen Salon“ folgten Vertreter aus 39 Botschaften, darunter Agrardiplomaten aus Russland und China. Auf der Veranstaltung wies der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesagrarministerium (BMEL), Peter Bleser (CDU), auf die hohe Bedeutung „intensiver Handelsbeziehungen“ hin. Aktuell bereitet jedoch der Importstopp Russlands der hiesigen Agrarwirtschaft Kopfzerbrechen. Offiziell sei bei dem Diplomatischen Salon kein bilaterales Gespräch Blesers mit dem russischen Diplomaten vorgesehen, teilte das BMEL auf Anfrage der agrarzeitung (az) mit. Aber natürlich stehe „der Austausch über aktuelle Themen und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten“ im Export „unter allen Teilnehmern im Zentrum der Veranstaltung“, hieß es weiter. (pio)
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