Pflanzenzüchtung

Strategien gegen den Trockenstress

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veranstaltet heute und morgen im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft einen internationalen Austausch zur Züchtung von Pflanzen, die Wasser effizienter nutzen können und resistenter gegen Trockenstress sind.
 
„Nach Schätzungen der Vereinten Nationen wird die weltweite Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen bis 2050 um bis zu 70 Prozent steigen. Die Landwirtschaft steht dabei vor der großen Herausforderung, mehr Nahrung mit weniger Wasser zu produzieren", erklärte Staatssekretär Dr. Hermann-Onko Aeikens heute bei der Eröffnung des Workshops. Das könne nur gelingen, wenn in Zusammenarbeit der globalen Gemeinschaft wassersparende landwirtschaftliche Produktionsverfahren ausgebaut und der Anbau von Pflanzen voran gebracht werde, die Wasser effizienter nutzten und damit resistenter gegen Trockenstress seien.

Das BMEL setze dabei auf intensive Forschung und Züchtung. Nur so könnten alle Potenziale der Kulturpflanzen ausgeschöpft werden. "Wir haben national die Förderung der Züchtungsforschung bereits verstärkt, setzen uns aber auch international für eine bessere Koordinierung und Vernetzung aller Aktivitäten ein", so Aeikens weiter. Dazu diene auch der aktuelle Expertenworkshop. Mit dieser Plattform wolle man vorhandenes Wissen teilen und die internationale Vernetzung weiterentwickeln. (mrs)
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