Logistik

Streik trifft Agrarbranche kaum


Der Bahnstreik hat in der Agrarbranche bisher kaum Spuren hinterlassen. In einer Umfrage von agrarzeitung.de erklärten die befragten Unternehmen, dass es nur geringe streikbedingte Behinderungen gegeben habe. Ein Grund dafür ist, dass sich die Bahn in den vergangenen Jahren weitgehend aus dem Transportgeschäft für Agrargüter zurückgezogen hat. Getreide und Futtermittel werden meist von privaten Bahngesellschaften transportiert, deren Lokführer sich nicht an dem Streik beteiligen. „Weil bei der Deutschen Bahn viele Züge ausfallen, kommen die Privatbahnen sogar besser durch“, berichtet ein Hamburger Händler. In den befragten Unternehmen hatten einzelne Zugausfälle zu keinen nennenswerten Problemen geführt. Am stärksten seien die Mitarbeiter betroffen, die wegen Ausfällen im Nahverkehr und Staus auf den Straßen längere Fahrzeiten zur Arbeit einplanen müssen, meinte ein Unternehmenssprecher in Hamburg. (SB)
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