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Ob Tier- und Naturschutz mit der Förderung von Windenergie vereinbar sind, darüber streiten Mitglieder des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), mit 540.000 Mitgliedern und Förderern einer der wichtigsten Naturschutzverbände Deutschlands. „Wir haben als Verband eine vollkommen neue Rolle“, sagt Bundesgeschäftsführer Olaf Bandt der agrarzeitung (az). Da sei es auch die Aufgabe der Führung, die Kritiker der Windenergie zu integrieren: „Das ist natürlich schwierig.“

Immer wieder machten in der jüngsten Vergangenheit Streitigkeiten im BUND die Runde. So ist der Grünen-Politiker und Präsident der Energy Watch Group, Hans-Josef Fell, mit lautem Protest ausgetreten, weil der BUND angeblich den Ausbau der Windenergie in Bayern behindere. Zuvor haben langjährige BUND-Mitglieder, allen voran Mitgründer Enoch zu Guttenberg, den Verein verlassen, weil sich die Institution zu sehr für Windkraft einsetze. (sp)
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