Pilzkrankheiten wie Schwarz- und Kronenrost oder Bakterienwelke können bei Weidelgras Schäden verursachen. Ein Projekt des Julius-Kühn-Institutes (JKI) hat das Ziel, Landwirten neue multiresistente Sorten von Weidelgras zur Verfügung zu stellen, die besser an die Klimabedingungen angepasst sind als dies bei den derzeit marktgängigen Sorten der Fall ist. Das Institut arbeitet dabei mit den Firmen Saatzucht Steinach und GenXPro zusammen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit mehr als 500.000 €. Ein weiteres neu gestartetes Projekt hat das Ziel, Pflanzenschutzmittel im Obstbau einzusparen.

Beide Vorhaben zeichnen sich dadurch aus, dass die Wissenschaftler, in diesem Fall Züchtungsforscher und Anwendungstechniker aus dem JKI, eng mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammenarbeiten und somit gewährleistet wird, dass die Ergebnisse schnell Eingang in die Praxis finden, teilte das Institut mit. Es sei besonders wichtig, erfolgreiche innovative Projekte bei der konkreten Umsetzung in die Praxis zu unterstützen, erklärte Staatssekretär Peter Bleser bei der Übergabe der Förderbescheide. (az)
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