Tageskommentar Rohstoffe: Kleinere Kursgewinne für Weizen und Raps


An der Matif setzte sich die freundlichere Tendenz zum Wochenanfang fort. Für Weizen und Raps gab es kleinere Kursgewinne, Mais notierte unverändert. In den USA waren die Börsen aufgrund eines Feiertags geschlossen. Ohne Vorgaben aus Chicago blieben die Umsätze in Paris unterdurchschnittlich und es gab keine größeren Preisausschläge. Rohöl notierte fester. Heute Morgen deuten die vorbörslichen Notierungen aus Chicago eine festere Tendenz an.

Weizen: Die Weizenkurse an der Matif profitierten noch von den Nachwirkungen des jüngsten französischen Exportgeschäftes nach Ägypten. Die Notierungen konnten sich bei einem leichten Plus gut behaupten. Das Handelsvolumen blieb bei den fehlenden Vorgaben der Chicagoer Leitbörse allerdings unterdurchschnittlich. Die offenen Positionen an der Matif zeigten an den beiden letzten Tagen der Vorwoche stärkere Schwankungen. Sie nahmen um rund je 8.000 Kontrakte zu und wieder ab.
 
Mais: Die Maisnotierungen an der Matif schlossen für die beiden vorderen Termine mit einer Nullnummer. Das Geschäft war vergleichsweise dünn.

Raps: Raps hält sich zurzeit gut auf dem höheren Niveau. Die Kurse konnten sich mit Ausnahme des Februars leicht befestigen. Der Februar notierte technisch bedingt etwas schwächer. Ende des Monats läuft dieser Termin aus. Der Rapsmarkt zeigt sich ziemlich gesund, denn eine Reaktion auf die vorangegangene schwache Sitzung der Sojabohnen blieb aus. Das gehandelte Volumen war mit fast 7.000 Kontrakten noch vergleichsweise gut. Ähnlich wie beim Weizen schwankten die offenen Positionen in den beiden Vortagen stärker als üblich.
Auch in Winnipeg wurde Raps gehandelt. Die Kurse konnten sich knapp behaupten.

Rohöl: Die Rohölkurse werden weitestgehend vom Säbelrasseln am Persischen Golf bestimmt. Die Brent Crude Notierungen legten wieder zu und machten die Vortagsverluste wett. WTI-Rohöl zieht heute Morgen stärker an und ist dabei, den ausgefallen Börsenhandel vom Montag nachzuholen. Da sich beim Atomstreit mit dem Iran keine Lösung abzeichnet, dürften die Rohölpreise weiterhin mit steigenden Risikoaufschlägen belastet werden. Der Rundumschlag von Standard & Poor's mit der Rückstufung der Bonität von acht Euro-Ländern sowie des europäischen Rettungsfonds EFSF zeigte nur geringfügige Auswirkungen auf die Rohölnotierungen. (St)
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