Fipronil

Teigwaren im Nordosten ohne Befund

Von den untersuchten Ei-Verarbeitungsprodukten und eihaltigen Tiefkühlwaren gehe aktuell keine Gefährdung aus, teilt das Ministerium in Schwerin heute mit. "Das ist eine gute Nachricht, auf der wir uns aber keineswegs ausruhen werden", kommentierte der zuständige Agrarminister Till Backhaus die Ergebnisse. Sein Ressort werde die Aufklärung im Fall Fipronil weiterhin intensiv verfolgen um den Verbrauchern und Verbraucherinnen größtmögliche Transparenz zu bieten. 


Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich am bundesweiten, außerplanmäßigen Kontrollprogramm zur Überprüfung möglicher Fipronil-Rückstände in Nahrungsmitteln. Der Schwerpunkt lag zunächst auf Produkten mit einem hohen Eigehalt von größer fünf Prozent. Im Rahmen dieses Programms seien in MV insgesamt 20 Lebensmittelproben, 10 feine Backwaren, speziell Biskuitwaren, sowohl von eigenen Herstellern als auch aus dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH) untersucht worden. Für die verarbeiteten und zusammengesetzten Lebensmittel gebe es keine festgelegten Rückstandshöchtgehalte. Daher seien die für Hühnereier geltenden Rückstandshöchstmengen von 0,0005 mg pro kg herangezogen worden. In keiner der untersuchten Lebensmittelproben wurde ein Fipronilgehalt oberhalb dieses Wertes ermittelt, so das Ministerium. (jst)


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