Verbandsgründung

Tierhalter rücken zusammen

In einer Zeit, in der sich die deutsche Nutztierhaltung im Wandel befindet und die gesellschaftlichen Erwartungen an die Branche steigen suchen die Tierhalter den Schulterschluss: Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter, der Bundesverband der Deutschen Fleischrinderzüchter und -halter, der Deutsche Holstein Verband und der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion schließen sich am morgigen Dienstag zum Bundesverband Rind und Schwein zusammen.

Die Verbände verweisen darauf, dass die Rinder- und Schweinehaltung einem fortschreitenden Strukturwandel ausgesetzt ist, durch den sich die Anzahl der Nutztierhalter sowie durch Fusionen und Kooperationen die der Mitgliedsorganisationen verringert. Deshalb sahen sie die Notwendigkeit, die bisherigen Verbandsstrukturen auf Bundesebene zu überdenken und Ressourcen zu bündeln. Die in Politik und Gesellschaft diskutierten Themen würden die Rinder- und Schweinehalter gleichermaßen betreffen, stellen die Verbände fest. In der Gesetzgebung würden die Tierarten Rind und Schwein gemeinsam behandelt, sei es im Tierschutzrecht, im Tierzuchtrecht oder im Tiergesundheitsrecht. Ziel des neuen Verbands sei es, eine zukunftsfähige Nutztierhaltung in Deutschland zu sichern. Neben der öffentlichen und politischen Interessenvertretung werde die fachliche Arbeit weiterhin ein Schwerpunkt im neuen Gesamtverband sein. (SB)
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