Grüne Woche

Tierschützer besetzen Lebendviehtransporter


Zwei Tierschützer haben den Tiertransporter erklommen und skandieren "Tiertransport ist Mord". Junge Landwirte stimmen ein Lied an und singen "Ihr sollt nach Hause gehn..." während die Polizei die zwei Demonstranten ohne großes Aufhebens von dem Tiertransporter entfernt und in Handschellen abführt.

Mit dem begehbaren "Transporter" suchen der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) und seine Mitgliedsunternehmen den Dialog mit den Messebesuchern. Sie wollen über das Wie und Warum von Tiertransporten informieren und darüber, welche Bedeutung der Tierschutz bei solchen Transporten hat.

Aber die heutige Aktion der Tierschützer lasse ja keinen Dialog zu, kommentieren Vertreter der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) als Betreiber des Erlebnis-Bauernhofes kopfschüttelnd. Sie hoffen, bald wieder auf gesprächsbereite und neugierige Besucher zu treffen. 

Auch Dr. Henning Ehlers, Generalsekretär des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), spart nicht an klaren Worten: "Das zeigt, dass offensichtlich einige Aktivisten nicht zum Dialog fähig sind, wohl aber zur Sachbeschädigung." Der DRV lasse sich jedoch von seinem Kurs der Kommunikation mit den Verbrauchern nicht abbringen. Er präsentiert auf dem Erlebnisbauernhof einen Film zum Tiertransport. (AW)
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