Die neue Verwaltungsvorschrift zur Investitionsförderung orientiere sich an den Zielen der Gemeinsamen Agrarpolitik, heißt es aus dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. „Agrarpolitik muss sich an gesellschaftlichen Entwicklungen ausrichten, denn nur eine breit akzeptierte Landwirtschaft kann auf Dauer erfolgreich sein“ sagte der Amtschef im Ministerium, Ministerialdirektor Wolfgang Reimer in Stuttgart.

Für die grün-rote Landesregierung hat der Tierschutz dabei eine besondere Rolle. Das Ministerium plant hat deshalb die einzelbetriebliche Investitionsförderung neu zu gestalten. Künftig sind Stallbauinvestitionen nur dann förderfähig, wenn sie einen konkreten Beitrag zu mehr Verbraucher-, Umwelt- oder Klimaschutz leisten und über die derzeit gesetzlichen Standards hinaus zu mehr Tierwohl beitragen.

Weitere Informationen über das neue Agrarinvestitionsförderprogramm und die Antragsvordrucke sind im Infodienst Landwirtschaft erhältlich. (hed)
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