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Es gibt bundesweit rund 40 Unternehmen, die Schlachtnebenprodukte, Schlachtreststoffe und gefallene Tiere einsammeln, unschädlich beseitigen und verwerten. Wer diese sind, wo sie ihren Sitz haben und was genau ihre Aufgaben und Dienstleistungen sind, erläutert der Verband Fleischmehlindustrie (VFI), Bonn, seit kurzem im Internet. Unter der Rubrik "Überblick" werden zum einen die technischen Abläufe dargestellt, die notwendig sind, um durch die industrielle Aufarbeitung Fleischmehle und Tierfette herzustellen. Zum anderen werden Inhaltsanalysen dieser Produkte - Tiermehl, Tierfett, Fleischknochenmehl, Blutmehl - aufgelistet. Auch die Menge und Zusammensetzung der Rohmaterialmenge wird genannt. Unter der Rubrik "Mitglieder" findet man sämtliche Tierkörperverwertungsanlagen und Spezialbetriebe Deutschlands sowohl auf einer Landkarte als auch nach Bundesländern sortiert. Eine Kontaktaufnahme mit den Unternehmen ist per E-Mail möglich, gegebenenfalls besteht ein Link zu deren eigenem Internet-Auftritt. Einen Blick über die eigenen Ländergrenzen hinaus ermöglichen die Links zur European Fat Processors and Renderers Association (EFPRA), Brüssel, und zur World Renderers Organization (WRO), Alexandria/USA. Sie verstecken sich in der Rubrik "Verband/Kontakte". Dort erläutert der Verband auch seine Arbeitsschwerpunkte, Fachgruppen, Organe und Ausschüsse.

Sein bisheriges Sprachrohr, die monatlich erscheinende Zeitschrift "Die Fleischmehl-Industrie", stellt der VFI unter "Publikation" vor. Die Inhaltsverzeichnisse der jüngsten Ausgaben geben einen Überblick über die behandelten Themen, und bei Interesse kann eine bestimmte Ausgabe kostenlos zur Probe abonniert werden. An der größeren Aktualität, durch die sich das Internet von einer Zeitschrift abheben kann, bastelt der Verband derzeit noch. Die Rubrik "Aktuelles" befindet sich noch im Aufbau. Pressemeldungen, Stellungnahmen und Statistiken sollen dort demnächst erscheinen und die Website vervollkommnen. (js)
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