EU-Agrarministerrat

Treffen im Zeichen des Trilogs

In den ersten Trilog-Sitzungen wurden in den vergangenen beiden Wochen die Gemeinsamkeiten und die Kontroversen zwischen Rat und EP ausgelotet. Als erster Konfliktstoff trat dabei die Intervention zum Vorschein. Die EU-Mitgliedstaaten wollten die Interventionspreise ohne Mitsprache des EP festlegen. Die Abgeordneten wehren sich gegen ihren Ausschluss.

Der irische Ratspräsident Simon Coveney wird auf dem Agrarrat in Luxemburg seine Kollegen von Stand der Verhandlungen mit dem Parlament unterrichten. Weiterhin stehen die Übergangsregeln für die Direktzahlungen und die ländlichen Förderprogramme für das Jahr 2014 auf der Tagesordnung. Im Jahr 2014 soll das „Greening“ noch nicht angewendet werden. Vielmehr werden bestehende Regeln um ein Jahr verlängert, damit die nationale Agrarverwaltung die Reformbeschlüsse bis 2015 umsetzen kann. (Mö)
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