US-Wahl

Trump gewinnt US-Präsidentenwahl

In einer spannenden Wahlnacht hat Trump die wichtigen Swing-Staaten Ohio, Iowa und Florida gewonnen. Erste Wahlanalysen ergeben, dass Trump vor allem von weißen älteren Männern gewählt wurde. Auch in den wichtigen Anbaugebieten im Mittleren Westen haben Farmer Trump ihre Stimme gegeben.

In seiner Siegesrede sagte Trump heute morgen, er wolle Präsident aller Amerikaner werden, auch von denen, die ihn gewählt hätten. Er wolle Wirtschaftstalente und Experten in sein Team holen und die USA nach vorne bringen.

Am frühen Mittwochmorgen steht bereits fest, dass die Republikaner die Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat stellen. Damit liegen in allen Organen die Republikaner vorne liegen. Dies werten als Analysten als eine handlungsfähige Regierung. Bisher musste Barack Obama viele Gesetzesvorhaben auf Grund des Widerstands im Repräsentantenhaus einstellen. 

Erste Reaktionen über einen möglichen Wahlsieger Trump sind ernüchternd. Die Bundesregierung hat sich klar für die demokratische Kandidatin Hillary Clinton ausgesprochen. Sie hat die Wahl verloren.

Über eine mögliche Regierungsmannschaft und ein -programm von Trump ist kaum etwas bekannt. In seinen Wahlreden machte er deutlich, dass er den Klimaschutz nicht auf der Agenda hat. Über den Klimawandel müsse er sich nicht kümmern, sagte er in seinen Wahlreden. Und er wolle einige Handelsbeziehungen wie das Nafta-Abkommen und mit Kanada aufkündigen. Damit dürften die Verhandlungen zu TTIP endgültig scheitern. Die Börsen in Asien sind im heutigen Handel in Reaktion auf die Wahlergebnisse eingebrochen. Die Website der Einwanderungsbehörde in Kanada ist überlastet. Die mexikanische Währung Peso ist im Wert gesunken. (da)
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