Gentechnik

US-Staat führt Kennzeichnung ein


Ab dem 1. Juli brauchen in dem nordöstlichen US-Bundesstaat Vermont Lebensmittelproduzenten neue Etiketten. Dann ist anzugeben, ob die Waren GV-Zutaten enthalten. Das Gesetz gilt für jedes Lebensmittel, das in Vermont verkauft wird. Es betrifft vor allem Produkte, die Mais, Sojabohnen, Raps oder Zuckerrüben enthalten, da diese oft in einer Variante mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) angebaut werden.


Laut eines FAZ-Artikels hat der Nahrungsmittelkonzern General Mills, einer der weltgrößten Hersteller von Chips, Frühstücks-Ceralien und Backzutaten, angekündigt, seine Erzeugnisse landesweit mit dem Zusatz auf dem Etikett zu versehen. Es rentiere sich nicht, zwei unterschiedliche Verpackungen für ein und dasselbe Produkt zu haben.


Auch eines der größten nordamerikanischen Lebensmittelunternehmen ConAgra Foods sowie Kellogg sollen bereits angekündigt haben, ihre Produkte mit einer entsprechenden Kennzeichnung zu versehen.

Vermont hatte das Gesetz bereits vor zwei Jahren verabschiedet. Nun kann es in Kraft treten. Weitere US-Bundesstaaten haben ähnliche Gesetze im Programm. (kbo)



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