Butter

USA erhöhen Einfuhrzölle


Die USA argumentieren mit deutlich höheren Einfuhrmengen, die eine solche Schutzmaßnahme rechtfertigten. In den Vereinigten Staaten werden pflanzliche Fette mehr und mehr durch Butter ersetzt. Damit stieg der pro-Kopf-Verbrauch an Butter deutlich an. Der bisherige Importzoll von Butter lag bei rund 1,5 $/kg. Jetzt erhöht er sich um 0,5 $/kg auf etwa 2 $/kg.

Die US-Amerikaner hatten in ihrem Amtsblatt die Importzollerhöhung bereits Ende Juni angekündigt, falls die Einfuhrmengen weiter steigen. Jetzt wurde die kritische Schwelle von 9.400 t Butter erreicht, und die USA handelten unverzüglich. Der Europäische Milchverband (EDA) kritisiert die Maßnahme, zumal die Butterpreise in den USA stabil sind.

Die Zollerhöhung trifft alle Drittländer außer denjenigen, die gerade das TPP-Handelsabkommen mit den USA abgeschlossen haben. Von den EU-Mitgliedstaaten exportieren vor allem Irland, Dänemark und die Niederlande Butter in die USA. (Mö)
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