Inventur

USDA führt Öko-Zensus durch


Eine komplette Inventur der Ökobranche hat sich das USDA vorgenommen. Das Ministerium will repräsentative Daten von Landwirten erfassen, die als ökologische Erzeuger zertifiziert sind oder sich in der Umstellungsphase befinden. Der letzte Öko-Zensus hat 2008 stattgefunden. Damals hat das USDA eine Anzahl von 14.300 Betrieben ermittelt, die zusammen 1,7 Mio. ha bewirtschafteten. Der Anteil an der Gesamtzahl von Betrieben und Agrarflächen hatte 2008 weit weniger als 1 Prozent ausgemacht.

Seither hat die Bedeutung zugenommen und das USDA hält die Branche für weiter ausbaufähig. Nach den Zahlen des Ministeriums ist der Absatz aus US-Ökoerzeugung im Zeitraum von 2007 bis 2012 um 87 Prozent gestiegen. Um dieses starke Wachstum auch in der Zukunft fortzusetzen, will das Ministerium die Initiativen der Wirtschaft und der öffentlichen Einrichtungen bündeln. Dazu sollen detailliertere Daten helfen.

Die Erhebung für den „Organic Survey" führt das nationale Statistikamt (NASS) durch. Die Behörde fragt für das Kalenderjahr 2014 nach Daten zur Erzeugung und den Vermarktungswegen sowie zu Einkommen und Produktionskosten. Die Teilnahme der Landwirte ist freiwillig. Sie können sich im Internet bis Anfang April beteiligen. (db)
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