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USDA zahlt nur an aktive Agrarmanager


Seit November erhalten Farmen in den USA Ausgleichszahlungen aus dem Washingtoner Agrarhaushalt, mit denen zum Teil die Preisrückgänge im Ackerbau kompensiert werden. Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hat festgestellt, dass bisher dieses Geld auch an stille Teilhaber in Joint Ventures oder Kooperationen geflossen ist, die selbst überhaupt keine Aktivitäten in der Landwirtschaft vorweisen können. Diese Lücke in der aktuell geltenden Farm Bill ist nach Informationen des Ministeriums jetzt geschlossen worden.

Ab dem Erntejahr 2016 fließt das Geld für solche Großbetriebe mit mehreren Managern nur noch an diejenigen, die nachweislich in der Landwirtschaft tätig sind. Für Familienunternehmen bleibt jedoch alles beim Alten, versichert US-Agrarminister Tom Vilsack. Er will sicherstellen, dass Mittel aus dem US-Agrarhaushalt nur an Landwirtschaftsbetriebe gehen, die solche Unterstützung brauchen. (db)
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