Hessen

Umweltschonende Agrartechnik wird gefördert

Förderfähig sind Maschinen und Geräte, die über eine elektronische Reihenführung mittels GPS, Ultraschall oder optischer Sensoren verfügen. Der Fördersatz liegt bei bis zu 20 Prozent, bezogen auf den Netto-Anschaffungspreis, so das hessische Umweltministerium. „Die Digitalisierung hat längst die Landwirtschaft erreicht. Mit der Förderung möchten wir die Landwirtinnen und Landwirten in Hessen deutlich machen, die Möglichkeiten der sogenannten Landwirtschaft 4.0 zu erkennen und sich damit auseinanderzusetzen“, sagte die Agrarministerin Priska Hinz.

Die Förderung steigere darüber hinaus die Attraktivität für die Umstellung auf eine ökologische Wirtschaftsweise in der Landwirtschaft. „Bereits 12,6 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Hessen werden ökologisch bewirtschaftet. Damit liegen wir bundesweit mit an der Spitze. Das neue Förderangebot soll helfen, den Ökolandbau in Hessen weiter zu stärken“, so Hinz.

Gefördert werden konkret Maschinen und Geräte zur mechanischen Unkrautbekämpfung für Reihenkulturen über das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP). Bisher wurde bereits die Anschaffung von Maschinen unterstützt, die durch eine emissionsmindernde Ausbringungstechnik für flüssige Wirtschaftsdünger die Umweltbelastungen reduzieren. Weitere Einzelheiten gibt es in einem Merkblatt zur Maschinenförderung, das in Kürze in aktualisierter Version unter folgendem Link zum Download bereitsteht. (mrs)





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