Tierwohl

Umweltschützer klagen vor Gericht

Eine Schweinehaltung mit mehr als 36.000 Mastplätzen steht in der Kritik.
-- , Foto: Bärbel selbst/pixelio.de
Eine Schweinehaltung mit mehr als 36.000 Mastplätzen steht in der Kritik.

Das Verwaltungsgericht Potsdam verhandelt am kommenden Montag über die in Haßleben im Boitzenburger Land in Brandenburg genehmigte Schweinemastanlage mit 36.861 Tierplätzen. Klagende Verbände sind der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Brandenburg (BUND), der Naturschutzbund Deutschland, Landesverband Brandenburg (NABU) sowie der Deutsche Tierschutzbund. Die Kläger werden u.a. unterstützt von der Bürgerinitiative „Kontra Industrieschwein“, der Albert-Schweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt und dem Landestierschutzverband Brandenburg.

Das Verwaltungsgericht verhandelt über die Rechtmäßigkeit des Genehmigungsbescheids des Landesamtes für Umwelt Brandenburg vom 20. Juni 2013. Die klagenden Verbände tragen vor, dass die Genehmigung gegen Vorschriften des Umweltschutzes, des Tierschutzes, des Brandschutzes und des Planungsrechts verstößt. Ob das Gericht am gleichen Tag ein Urteil fällt oder ob die Verhandlung fortgesetzt wird, hängt von deren Verlauf ab, heißt es auf Anfrage bei den Klägern.

Die Verhandlung findet am Montag 16. Oktober 2017 um 10 Uhr im Gerichtssaal des Verfassungsgerichts Brandenburg im Justizzentrum in der Jägerallee 9 bis 12 in Potsdam statt. Die Verhandlung ist öffentlich. (da)
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